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Pfingsten 2014

Deutsche Seniorenmeisterschaften Volleyball

Sensationell – phänomenal – gigantisch – die Begeisterung der Zevener Volleyball-Seniorinnen über die Teilnahme an den Deutschen Seniorenmeisterschaften, die am Pfingstwochenende in Minden stattfanden, lässt sich kaum in Worte zusammenfassen.

Zum zweiten Mal in Folge hatte sich das Team des TuS Zeven für die offiziellen Meisterschaften des Deutschen Volleyballverbandes in der Altersklasse Ü37 qualifiziert und zum zweiten Mal in Folge kehrte das Team mit einem hervorragenden 8. Platz in die Stadt am Walde zurück.

Aber nicht nur die tolle Platzierung sorgte für eine hohe Zufriedenheit auf Zevener Seite, sondern auch die Welle der Begeisterung, die das Zevener Team von Beginn an durch die Meisterschaft trug. Jubelnd, singend und lachend wurde jeder gewonnen Punkt gefeiert und so wurde bereits in der Vorrunde die Basis für die späteren 8. Platz gelegt.

Mit dem Sieg (2:0 / 50:42) im 2. Vorrundenspiel gegen den SC Baume (Regionsmeister Nordost) nutzte das TuS-Team (3. Region Nordwest) die sich bietende Chance und qualifizierte sich als Gruppenzweiter für die Zwischenrunde. Zuvor hatte sich der TuS schon achtbar gegen den letztjährigen Zweitplatzierten TV Bad Soden (Regionsmeister Südost) aus der Affäre gezogen, ohne jedoch die Niederlage verhindern zu können (0:2 / 32:50).

In der Zwischenrunde wartete dann mit dem TV Fischbek (Regionsmeister Nord) der amtierende und neue Deutsche Meister auf den TuS und die Vorzeichen waren vor dem Spiel klar vergeben (0:2 / 40:50). Doch der Spielverlauf sollte dann zeigen, dass sich die Hamburgerinnen schwer taten, die erwartete Dominanz auf das Feld zu bringen. Vor allem im zweiten Satz, als der Underdog aus Zeven von der gesamten Halle lautstark angefeuert wurde, zeigte das Zevener Team eine tolle Gegenwehr und hielt das Geschehen lange ausgeglichen (23:25).

Wer aber glaubte, dass damit schon das stimmungsvolle Hoch erreicht war, sah sich getäuscht, denn das erste Spiel am Sonntagmorgen sollte dieses noch übertreffen. Im Spiel um die Plätze 5 – 8 gegen den Post SV Bielefeld (Regionsmeister West) schwappte die Welle der Begeisterung erneut über (1:2 / 61:65), als der Tiebreak sich zu einem wahren Krimi entwickelte. Nach zwei vergebenen Matchbällen mussten sich Zeven knapp mit 17:19 geschlagen geben.

Trotz der beiden knappen Niederlagen durften sich die Zevenerinnen, die viele bekannte Gesichter aus dem Vorjahr wiedertrafen, über ein hohes Maß an positiver Resonanz aus den Reihen der konkurrierenden Mannschaften freuen. Vor allem das stimmungsvolle Auftreten auf und neben dem Feld sorgte für Bewunderung und auch die ansprechende sportliche Leistung fand positive Anerkennung. So war es dann auch zu verschmerzen, dass das Spiel um Platz 7 gegen den TSV GA Stuttgart (2. der Regionsmeisterschaft Süd) mit 0:2 (27:50) verloren wurde.

In das Gesamtbild des perfekten Wochenende passte es, dass die Zevenerinnen bei der Suche nach einer Unterkunft (Anmerkung: in Minden gab es am Pfingstwochenende kein einziges Zimmer mehr) auf alte Volleyball-Kontakte zurückgreifen konnte. Ohne lange zu überlegen stellte eine ehemalige Mitspielerin den Zevenerinnen ihr Haus zur Verfügung, so dass sich die Mannschaft wie zu Hause fühlen durfte (Danke an Maike und ihre Familie).

Verdienter Deutscher Meister in der Altersklasse Seniorinnen Ü37 wurde der TV Fischbek, der sich im Finale gegen die USC Braunschweig durchsetzte.

Für den TuS Zeven waren in Minden: Sabine Rolfs, Marion Körner, Loni Gieschen, Christiane Schwarz, Sylvia Dammann-Kullik, Regina Cordes, Ulrike Huß, Karin Bammann, Sabine Wolf, Ulrike Fitschen, Janine Arand und Sanni Lühmann.

Platzierungen Seniorinnen Ü37:

  1. TV Fischbek
  2. USC Braunschweig
  3. TSV Friedberg
  4. TG Bad Soden
  5. Telekom Post SV Bielfeld
  6. TSV Schmiden
  7. TSV GA Stuttgart
  8. TuS Zeven
  9. SV Lohhof
  10. SV Saar 05 Saarbrücken
  11. Tuspo Weende
  12. SC Baume