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Der TuS Zeven bietet ab dem 1. November 2005 auch Karate an

Arnold Mullaert leitet Kursus für Anfänger und Fortgeschrittene

Zeven (zi). Ab dem 1. November bietet der TuS Zeven in der Vereinsturnhalle Karate an. Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden dann von Arnold Mullaert in die Geheimnisse des Karatestils Shotokan Kempo Karate (SKK) der Organisation Budostudienkreis (BSK) eingeführt. Aber auch erfahrene Karateka sind herzlich zum Training eingeladen.

Für das neue Angebot des TuS Zeven wird zur Zeit eine Karateabteilung aufgebaut, die in die Judoabteilung eingegliedert ist und teilweise auch gemeinsam mit deren Mitgliedern trainiert. Das Angebot von Trainer Arnold Mullaert unterscheidet sich vom bekannten Sportkarate, denn klassisches Karate und Sport-Karate sind verschiedene Konzepte. Auch wenn die Techniken dem uneingeweihten Betrachter optisch ähnlich erscheinen, sind die körperlichen und geistigen Inhalte doch sehr verschieden. So beruhen die Systeme des BSK auf den Inhalten und Prinzipien der traditionellen Stile und stellen die Lehre über den Weg, die Gesundheit von Körper und Geist und die Fähigkeit zur Selbstverteidigung in den Vordergrund.

Arnold Mullaert Die Schüler kämpfen nicht gegeneinander, sondern miteinander. Wir machen keinen Wettkampf! ist dann auch eine klare Aussage des 30-jährigen Arnold Mullaert, der im ländlichen Südschweden aufgewachsen ist und seit 16 Jahren Kampfkunst und seit 12 Jahren Karate betreibt. Der Diplom-Ingenieur für Technische Physik mit niederländischem Pass lebt seit kurzer Zeit mit seiner Frau und Tochter in Zeven und möchte nun auch hier die ostasiatische Kampfkunst lehren, von der er mehrere Stile beherrscht. Im Vordergrund stehen dabei Übungen, die alleine oder mit Partner ausgeführt werden, um Koordination, Geschmeidigkeit und Stärke zu trainieren, sowie mentale Grundlagen und Verhaltensübungen. Man muss kein Superathlet sein um Karate zu lernen macht der sympathische Trainer deutlich, der zur Zeit im Erziehungsurlaub ist und viel über die Kampfkunst zu berichten weiß (Siehe gesonderten Bericht).

Geübt werden ab dem 1. November in der Vereinsturnhalle nicht nur Schläge und Tritte, sondern unter anderem auch Hebel und Würfe. Gelehrt werden dabei aber zum Beispiel auch Höflichkeit und gegenseitige Rücksichtnahme im Umgang miteinander. Mitzubringen sind von den Interessenten ein T-Shirt, eine bequeme lange Hose und gute Laune. Die Trainingszeit für Kinder ab 10 Jahre (Anfänger und Fortgeschrittene) ist dienstags von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Jugendliche ab 14 Jahre und Erwachsene trainieren dienstags von 20.30 Uhr bis 22.00 Uhr und donnerstags von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Nähere Informationen zur Mitgliedschaft im TuS Zeven sind in der Geschäftsstelle des Vereins erhältlich. Ansprechpartner für Fragen zum Training ist Arnold Mullaert, der ab dem 10. Oktober unter der Telefonnummer (0179) / 7360608 erreichbar ist.

Stichwort: Was ist Karate?

(zi) Karate ist eine Kampfkunst, die aus Okinawa, einer Insel zwischen China und Japan, stammt. Ursprünglich gab es dort eine Kampfkunst (Tode), die hart und kämpferisch war. Durch den Kontakt mit China wurde Tode mit den chinesischen Kampfkünsten (Kempo) gemischt und daraus entstand Karate (= Chinesische Technik), das auf Okinawa mit und ohne Waffen trainiert wurde. Nach der Eroberung der Inselgruppe durch die Japaner wurde aus Angst vor Aufständen das Training von Kampfkünsten verboten und die Einwohner Okinawas mussten im Geheimen trainieren. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts kam das Okinawa-Karate nach Japan, wo es von den Japanern verändert wurde. Der Name Karate bekam eine neue Bedeutung (Kara = Leer, Te = Hand) und wurde eine waffenlose Kampfkunst. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden mehrere Karatestile und -organisationen gebildet, die sich in den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa verbreiteten.

Nähere Informationen zum Shotokan Kempo Karate, das demnächst in Zeven angeboten wird und zur allgemeinen Geschichte der Kampfkunst findet man auf der ausführlichen Internetseite der Organisation Budostudienkreis (BSK) unter www.budostudienkreis.de.

Fotos: Zschiesche